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Glauben, um zu wissen!

Thomas, genannt Didymus - Zwilling -, einer der Zwölf, war nicht bei ihnen, als Jesus kam. Die anderen Jünger sagten zu ihm: Wir haben den Herrn gesehen. Er entgegnete ihnen: Wenn ich nicht die Male der Nägel an seinen Händen sehe und wenn ich meinen Finger nicht in die Male der Nägel und meine Hand nicht in seine Seite lege, glaube ich nicht. Acht Tage darauf waren seine Jünger wieder versammelt, und Thomas war dabei. Die Türen waren verschlossen. Da kam Jesus, trat in ihre Mitte und sagte: Friede sei mit euch! Dann sagte er zu Thomas: Streck deinen Finger aus - hier sind meine Hände! Streck deine Hand aus und leg sie in meine Seite, und sei nicht ungläubig, sondern gläubig! Thomas antwortete ihm: Mein Herr und mein Gott! Jesus sagte zu ihm: Weil du mich gesehen hast, glaubst du. Selig sind, die nicht sehen und doch glauben. (Joh 20,24-29)

Um etwas zu wissen, brauche ich immer den Glauben.
Ich brauche glaubwürdige Zeugen, Quellen, denen ich vertrauen darf, Menschen, denen ich trauen kann, um überhaupt etwas wissen zu können.
Wissen ist nicht einfach besser als nur zu glauben.
Wissen und Glauben sind wie die Kehrseiten ein und derselben Medaille.
Ich kann nur wissen, wenn ich vertrauenswürdige Zeugnisse, glaubwürdige Zeugen habe, Nachrichten und vor allem Menschen, denen ich trauen kann.
Zum Wissen gehören immer zwei.
Ich, der ich von etwas erfahre, das Erfahrene abwäge und einordne, und jemand, der mir davon berichtet.
Und dieser andere, der ist der Allerwichtigste.
Dem nämlich muss ich glauben können.
Wenn ich ihm nicht trauen kann, dann sind alle seine Nachrichten wertlos, dann weiß ich so viel wie nichts.
Wenn ich nicht glauben kann, weiß ich so viel wie nichts.
Möge der Herr uns daher immer glaubwürdige Zeugen als Wegbegleiter an die Seite stellen, damit unser Glaube und unser Wissen sich ergänzen.
Mögen wir selbst für andere solch glaubwürdige Zeugen sein.
Und möge der Herr uns immer wieder begegnen in den Sakramenten und in unseren Mitmenschen, damit wir von ihm in Glauben und Wissen gestärkt werden.

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Grafik: 5,00 KB Webcam mit Blick auf Thomas-Morus-Platz und Pfarrkirche Altenhundem: Thomas-Morus-Platz

In der Pfarrkirche in Altenhundem besteht täglich von 9.00 - 18.00 Uhr die Gelegenheit zur eucharistischen Anbetung. Das Allerheiligste ist außerhalb der Gottesdienstzeiten zur Anbetung ausgesetzt. Wir laden sehr herzlich zum stillen persönlichen Gebet ein.

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